Neuigkeiten

15. Mai 2022 - 14:55

Stadtpfarrer und Verbindungsseelsorger Alois Schlemmer vlg. Don Luigi feierte heute im Rahmen der heiligen Messe in der Stadtpfarrkirche Fürstenfeld nicht nur sein 35. Priesterjubiläum sondern außerdem seinen 60. Geburtstag. Eine Abordnung der K.ö.St.V. Riegersburg war vor Ort, um ihm zu gratulieren.

5. Mai 2022 - 11:16

Politischer Widerstand in Fürstenfeld

 

Die diesjährige Mahnwache der K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld fand vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine statt. Davon ausgehend fragte der Redner, Gerald L. Guschlbauer, RBF, was friedlicher politischer Widerstand denn gegen militärische Aggression, einen Polizeistaat oder ungerechte gesellschaftliche Verhältnisse bewirken kann. Seine Antwort: „Politischer Widerstand wird Unrecht nicht verhindern können, aber er kann dazu beitragen, daß ungerechte Verhältnisse eher früher als später ein Ende finden. Das allein muß den Einsatz bereits wert sein – und er ist es auch!“

 

Im zeitlichen Umfeld zur Mahnwache wandelten die Mitglieder der K.Ö.St.V. Riegersburg den Stadtpark von Fürstenfeld in einen Gedenkpark um, indem sie temporär Tafeln mit den Namen „politisch widerständiger Männer und Frauen“ aufstellten. Darunter befanden sich zum einen Ikonen der Menschenrechtsbewegung wie Mahatma Ghandi, Desmond Tutu oder Bischof Erwin Kräutler. Zum anderen aber aktuelle Aktivistinnen für die Freiheitsrechte wie die junge Afghanin Malala Jusufzai oder die russische Journalistin Marina Owsjannikowa, die durch ihren Protest gegen Putins Ukraine-Krieg im russischen Fernsehen bekannt geworden ist.

Für die Initiatoren der Zuger Hilfe für das nach dem Zweiten Weltkrieg verwüstete Fürstenfeld, Cbr. Gerald Grinschgl, Cl, und Alois Hürlimann, Schw.St.V., wurden „provisorische Straßentafeln“ aufgestellt, verbunden mit der Bitte an die Stadtpolitik, daraus offizielle und dauerhafte Straßenbezeichnungen zu machen.

 

Die Mahnwache der K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld ist traditionell Teil der österreichweiten Gedenkinitiativen unter der Patronanz des Mauthausen-Komitee-Österreich. Heuer war sie erstmalig auch Bestandteil oststeirischer Gedenkveranstaltungen („Bewegte Tage im Mai“) unter dem Motto „Frieden braucht Erinnerung“.

 

 

Paul Roch (RBF!) sorgte für die stimmige musikalische Begleitung.

 

22. März 2022 - 18:41

6. März 2022 - 15:04

Nach langwierigen Verhandlungen im Rahmen des gestrigen Burschenconventes gelang es letztendlich, ein "Chargenkabinett der alten Größen" zu wählen, in dem sämtliche Positionen von Altsenioren der Verbindung besetzt werden.

An der Spitze: Wiederholungstäter Nicolas Noé v. Scaramanga als Senior, der auch sogleich in gewohnter Souveränität die Antrittskneipe schlug. Ihm zur Seite steht der erfahrene Laurenz Martens v. Gingix als Consenior mit seiner altbekannten liebevollen Strenge. Fuxmajor des Sommersemesters ist Bernd Schulze-Bauer v. Turbidus und das gleich als Doppel-Fuxmajor, da er dasselbe Amt gleichzeitig für seinen CV-Bund (e.v. K.ö.St.V. Babenberg Graz) ausübt. Als Schriftführer fungiert Jakob Gether v. Vision, der lt. eigener Aussage weiß, wie man einen Brief korrekt frankiert und außerdem – wie man hört – sogar in Deutsch maturiert hat. Abgerundet wird das ChC durch Finanzgenie Markus Hütter v. Technokratus als Kassier.

Wir wünschen viel Erfolg!

22. Februar 2022 - 13:08

der gemeinsamt Zukunftsdialog von StMV und BMV wurde wie folgt terminisiert:

 

  • Samstag, 19. März 2022
  • Beginn: 10:00 Uhr
  • Ende: ca. 13:00 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen
  • Ort: Stadthalle Fürstenfeld, Wallstraße 26, 8280 Fürstenfeld

 

Die Veranstaltung richtet sich vor allem an alle MKV-Verbindungen in der Steiermark und im Burgenland, die sich weiterentwickeln möchten und vielleicht sogar mit Nachwuchsproblemen zu kämpfen haben. Auch alle anderen interessierten Mitglieder von befreundeten konfessionellen Verbindungen (bzw. von außerhalb der Steiermark oder des Burgenlandes) sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Es geht vor allem um das neue Marketingkonzept für die MKV-Verbindungen, das mit Hilfe des Figl-Instituts unter dem Projektnamen „Starke Verbindung“ derzeit an die Verbindungen ausgerollt wird. Die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns, die Teilnehmer zum Abschluss zu einem gemeinsame Mittagessen einzuladen.

15. Februar 2022 - 10:11

 

 

Stefan Zweig (Schrifsteller)
(* 28.11.1881 in Wien, † 23.02.1942 in Petrópolis, Brasilien)


Ceija Stojka(Schrifstellerin und Künstlerin)
(* 23.05.1933 in Kraubath an der Mur, † 28.01.2013 in Wien)


Alma Rosé (Musikerin) 
(*03. November 1906 in Wien, †  am 05. April 1944 im KZ Auschwitz)


Fritz Rohrlich (Physiker)
(*12. Mai 1921 in Wien, † 14. November 2018 in DeWitt, New York)


Hans Karl Zeßner-Spitzenberg (Jurist und Patriot)
(* 1885 in Dobritschan (Tschechien) , † 1938 im KZ Dachau )


Karl Walter Mautner (Bauingenieur)
(* 2. Mai 1881 in Enns, †  1949 London)


Theodore von Karman (Physiker)
(*1981 Budapest, † 1963 in  Aachen)


Otto Blumenthal (Naturwissenschaftler und bekennender Pazifist)
(*20. Juni 1876 Frankfurt /Main , † 1944 Ghetto Theresienstadt)


Emma Schlangenhausen (Malerin und Graphikerin)
(* 9.3. 1882 in Hall/Tirol, †  11.3.1947 in Großgmain


Lise Meitner (Kernphysikerin)
(*7.11.1878 in Wien, † 27.10.1968 in Cambridge)


Helene von Taussig (Malerin)
(*10.5.1879 in Wien, †  21.4.1942 im Ghetto Izbica ,Polen


Fritz Schwarz-Waldegg (expressionistischer Maler)
(*1. März 1989 in Wien, †  1942 in KZ Maly Trostinez ,Weissrussland


Fritz Grünwald (Kabarettist)
(*7. April 1880 in Brünn, † 14. Jänner 1941 KZ Dachau)


Arik Brauer (Künstler, Maler, Dichter und Sänger)
(*4.Jänner 1929 in Wien; † 24.Jänner 2021 in Wien)

 

 

10. Januar 2022 - 14:16

 

Bei ihrer 10. Mahnwache für die Opfer des Nationalsozialismus (unter dem Titel: „Vernichtete Vielfalt“) enthüllte die Studentenverbindung „Riegersburg“ im Fürstenfelder Stadtpark ein neues Denkmal. Es ist jenen namentlich bekannten jüdischen Bürgerinnen und Bürgern von Fürstenfeld gewidmet, die durch den nationalsozialistischen Terror vertrieben oder gar ermordet wurden.

Allerdings handelt es sich dabei vorerst nur um ein provisorisches Denkmal mit den Namen jener NS-Opfer darauf. In seiner Rede wünschte sich Gerald L. Guschlbauer im Namen seiner Korporation von der Stadtpolitik jedoch ein dauerhaftes, vielleicht sogar künstlerisch gestaltetes Denkmal und richtete eine diesbezügliche Aufforderung an die Obmänner der vier Gemeinderatsfraktionen.

 

Die Mahnwache unter dem Titel „Vernichtete Vielfalt“ widmete sich dem wissenschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Aderlaß, der durch den Rassenwahn des Nationalsozialismus und die systematische Auslöschung des europäischen Judentums hervorgerufen wurde. Vom individuellen menschlichen Leid gar nicht zu sprechen. Diesbezüglich warnte Gerald L. Guschlbauer vor einem stark zunehmenden Antisemitismus in Europa und einem bereits wieder gewaltbereiten Neo-Nazismus auch in Österreich.

 

Bildbeschreibungen:

Folgt diesem Provisorium ein dauerhaftes Denkmal für die von den Nazis vertriebenen oder ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fürstenfeld?

 

Markus Villgratter, „Riegersburg“-Senior Philipp Jahn und Gerald L. Guschlbauer (v.l.n.r.) errichteten ein provisorisches Denkmal für die von den Nazis vertriebenen und ermordeten Jüdinnen und Juden von Fürstenfeld.

 

5. November 2021 - 17:53

5. November 2021 - 17:48

 

Im Zuge einer würdigen Zeremonie wurden Nicolas Noé und Markus Hütter mit dem Dr.-Gustav-Moczygemba-Preis 2021 der K.Ö.St.V. Riegersburg zu Fürstenfeld ausgezeichnet. In seiner Laudatio betonte Alt-Philistersenior Stefan Maier zum einen die besonderen schulischen Erfolge der beiden jungen Fürstenfelder und zum anderen deren außerordentliches gesellschaftliches Engagement im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Korporation: „Das Privileg höherer Bildung verpflichtet gleichzeitig zu einem besonderen Einsatz für unser Gemeinwesen in Österreich und Europa!“


Riegersburg-Senior Philipp Jahn freut sich mit den Moczygemba-Preisträgern Nicolas Noé und Markus Hütter (v.l.n.r.).